PAVLODAR

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Unsere Mission in Kasachstan (Fact Finding Misssion Stage II) im Jahre 2013 dauerte annähernd 2 Wochen. So blieb auch genügend Zeit, zumindest die Stadt in der wir wohnten, zu erkunden. Der Staat Kasachstan besitzt etwa die 9fache Fläche des wiedervereinigten Deutschlands. Auf diesem riesigen Territorium leben aber nur  etwa 18 Millionen Einwohner, was nicht viel mehr ist, als einst die  DDR besaß.

Die Stadt Pavlodar, in deren Nähe sich das AoK befindet, ist mit ca. 400.000 Einwohnern eine der größten Städte des Landes. Von der neuen Hauptstadt Astana aus sind es nur 500 km .  Mit dem Flugzeug ist es in etwa das  Gleiche, wie ein Flug von Berlin nach Düssedldorf.

Als wir ankamen betrug die Temparatur -10°C  und es fiel immer wieder ein bischen Schnee. Danach beruhigte sich das Wetter und die Sonne kam immer mehr hervor. Am Freitag der ersten Woche hatten wir bei strahlendem Sonnenschein zur Mittagsstunde -29 °C. Am Samstag darauf war frei. Nachdem ich ich zur Mittagsstunde nach der nächtlichen Party erwacht war nutzte ich die Zeit, um bei -22 °C bei einer 5 stündigen Tour die Stadt kennenzulernen.

Zu erst ging ich zum Fluß Irtysch, der auf kaschisch Ertis heißt (das war auch der Name unseres Hotels).  Der Irtysch fließt spater in den Ob und mit diesem ins Polarmeer. Am Ufer des Flusses entdeckte ich bald ein paar interessante Vögel. Wie ich später herausfand waren es Rosenfinken (englisch: long tailed  rose finch). Dann traf ich an der Uferböschung auf ein modernes Bürogebäude, das einem Ölkonzern gehörte. Bald darauf erreichte ich die Alexander-Newski-Kirche, wo sich die Gläubigen gesegnetes Wasser verabreichen ließen.  Dann musste ich eine Pause einlegen, um mich in einem ganz ordentlichem Restaurant aufzuwärmen. Danach wurde es langsam dunkel und ich besichtigte auf dem Rückweg zum Hotel noch eine Ausstellung mit Gemälden einheimischer Künstler. 

Fotos: Eigene Aufnahmen Januar 2013