PELISTER

Zittau K80 - Private Homepage

 

 

Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt ehebt sich das Pelister-Gebirge. Da unser Einsatz im Kraftwerk oft mehrere Wochen dauete, blieb auch Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. So unternahm ich am 14. Juni des Jahres 2015 eine längere Wanderung durch das Gebirge. Zuvor war ich im Jahre 2014 schon einmal anfang Mai im Gebirge gewesen. Wegen des Restschnees aus dem Winter war es jedoch damals zu gefährlich, bis zum Gipfel zu wandern.

Im Jahr 2015 hatte ich jedoch ausgezeichntes Wetter. Mit einem Taxi fuhr ich bis zum Hotel Molika (zu deutsch: Tanne). In unmittelbahrer Nähe des Hotels befindet sich auch eine Skipiste, die mit einem Sessel- und einem Schlepplift ausgerüstet ist.

Zunächst ging es durch den Wald. Auf den Lichtungen findet man im Frühjahr zahltreiche Wildblumen. Ab und zu gibt es auch kleine Wasserläufe oder Quellen. Oberhalb der Waldgrenze geht es durch Geröllfelder weiter. Doch so nah der Gipfel auch scheinen mag, so braucht es doch seine Zeit bis man in 2.601 Metern Höhe den höchsten Punkt des Gebirges erreicht hat. Selbst Mitte Juni findet man noch größere Schneereste aus dem letzten Winter.

Oben auf dem Gipfel befindet sich ein Gebäude, in dem Einrichtungen für das Fernsehen und den Mobilfunkt untergebracht sind. Im Winter kann das diensthabende Personal den Gipfel nur mit Hilfe eines Raupenschleppers erreichen. Von hier aus starten im Winter gern auch Freeride-Skifahrer.

Nach der Rast auf dem Gipfel wanderete ich zunächst in östlicher Richtung weiter. Dort findet man in der hügligen Landschaft noch 2 kleinere Bergseen. Am größeren der beiden Seen gibt es auch Berghütte, die allerdings Mitte Juni immer noch geschlossen war. Schließlich stieg ich in das Tal von Nishepole ab. Ein Taxi brachte mich wieder zurück nach Bitola.

 

 

Fotos: Eigene Aufnahmen 2014 / 2015