KÖNIGSHAIN

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Obwohl ich kaum 20 Jahre in diesem Ort gewohnt habe,  ist er für mich von großer Bedeutung. Denn in Königshain habe ich die ersten Freunde gefunden, bin zur Schule gegangen und habe auch sonst Vieles erlebt. Meine Familie ist nachweislich schon seit dem 18. Jahrhundertn diesem Ort ansässig.


Königshain befindet sich in einem Tal etwa 10 km in westlicher Richtung von Görlitz. Die den Ort umgebenden Berge haben ihren Ursprung in der variszischen Gebirgsbidung vor ca. 315 Ma. In dieser Periode gelangte  Granit durch eine sogenannte Intrusion nach oben und bildete letztendlich die noch heute vorhandene Landschaft.


Auch archeologischer Hinsicht ist Königshain interessant. Bei Ausgrabungen wurden Funde aus der Bronzezeit, der Eisenzeit und der spätslawischen Periode nachgewiesen. Die neuzeitliche deutsche Besiedlung geht auf Dynastie der Pzemysliden in Prag zurück. Für eine Königin aus Prag wurde ein Jagdschloss errichtet, von dem ein Gebäude noch heute vorhanden ist (der Steinstock). In der Renaissance erwarb der bedeutende Görlitzer Kaufmann Hans Frenzel das Gut. Er errichtete ein weiteres Schloss, das als Wasserschlossanlage konzipiert war (Renaissanceschloss). Im 18. Jahrhundert ließ Adolph von Schachmann ein  Barockschloss errichten. Auch die Anlage des Schlossparks geht auf diese Periode zurück.